[Rezension] Das Faultier und die Motte – Die ungewöhnlichsten Tierfreundschaften

Was haben die Motte und das Faultier, der Elch und der Mistkäfer, der Wolf und der Rabe gemeinsam? Auf den ersten Blick erst einmal nichts – und doch sind sie auf eine recht ungewöhnliche Art und Weise miteinander verbunden. Ob heimlich, als Beschützer oder zum Überleben – in diesem hübsch illustrierten Sachbilderbuch bleibt bestimmt keine Symbiose unerwähnt.

Ungewöhnliche Tierfreundschaften

Der Kater Homer fühlt sich vernachlässigt: Sein Kissen ist von den anderen Katzen belegt, sein Napf ist leergefressen und das Katzenklo ist dreckig. Daher beschließt er, sich auf die Suche nach einem Freund zu machen. Also verlässt er das Haus – ganz ohne bestimmte Vorstellung – und ahnt gar nicht, auf was für ungewöhnliche Tierfreundschaften er treffen wird.

Copyright Verlag ArsEdition

Die Suche nach einem Freund führt Homer unter die Erde, in die Tiefen des Ozeans, auf heimische Kuhweiden und in exotische Länder. Er trifft Kühe, die ohne die Bakterien in ihrem Pansen (größter Vormagen) nicht überleben könnten, mutige kleine Fische, die als blinde Passagiere mit dem größten Raubtier des Meeres – dem weißen Hai – schwimmen, kleine Tiere und ihre Pflanzenfreunde und sogar Menschen, die mit Tieren zusammenarbeiten. Doch ob jemand dabei ist, mit dem Homer sich anfreunden möchte?

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Erzählendes Sachbilderbuch

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sachbilderbuch, das in eine erzählerische Rahmenhandlung eingebettet ist. So lernen wir zu Beginn den Kater Homer kennen und begleiten ihn dann auf seiner Suche nach einem Freund durch das Buch. Neben den ganzen Tieren und Pflanzen, die im Buch vorgestellt werden, finden wir auch immer wieder Homer auf den Bildern wieder. Die Tierfreundschaften sind in unterschiedliche Kategorien unterteilt: Heimliche Freunde, Freunde und Beschützer, Perfekte Freunde und viele mehr. Jede Kategorie wird von Homer kurz erläutert und bewertet. Auf den Bildern sehen wir dann die unterschiedlichen Tiere und Pflanzen, die zur Kategorie gehören. Die Bilder sind nummeriert, damit wir ihnen die Benennung der Tiere und Pflanzen sowie die kurze Erläuterung zur symbiotischen Beziehung zuordnen können. Die Erläuterungen sind ca. 2 Sätze lang und in weitestgehend kindgerechter Sprache verfasst. Dennoch sind einige kompliziertere Begriffe (z.B. Pansen) dabei, die vielleicht noch zusätzlich erklärt werden müssen. Die Illustrationen sind vorwiegend in Grün- und Brauntönen gehalten, es gibt aber auch Farbakzente – je nach Lebensraum, Tier oder Pflanze. Ich finde die Illustrationen von Emilia Dziubak immer wunderschön und kann mich auch in diesem Buch kaum an ihnen sattsehen. Ganz hinten gibt es noch zwei Mitmach-Seiten: ein Psychotest (Welcher Freundschaftstyp bist du?) und ein Labyrinth.

Buchdetails
Text & Illustration: Emilia Dziubak
Übersetzung: Thomas Weiler
Verlag: arsEdition
Erscheinungsjahr: 2020
Altersempfehlung: ab 3 Jahren
ISBN: 978-3845834146

Hier könnt ihr das Buch kaufen:



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