Familie und Zuhause – Mit dem Puppenhaus spielen und lernen

(Werbung) Mit eines meiner liebsten Spielzeuge als Kind war unser Puppenhaus. Räume einrichten, Rollenspiele (Familie) spielen, Tagesroutinen durchspielen – die Möglichkeiten sind so vielfältig und mit etwas Fantasie entstehen sogar spannende Geschichten und interessante Dialoge. Diese vielfältigen Möglichkeiten zeigen, dass das Spiel mit dem Puppenhaus auch das kindliche Lernen in ganz unterschiedlichen Bereichen fördert. Einige Ideen mit passenden Buchtipps zu den Themen ‚Familie‘ und ‚Zuhause‘ möchte ich euch in diesem gerne Beitrag vorstellen.

Viktorianisches Puppenhaus

Heute möchte ich euch gerne unser Puppenhaus vorstellen und ein paar Ideen, wie eure Kinder/Schüler*innen damit spielen und lernen können. Nach langem Suchen und Überlegen habe ich mich für das XL Viktorianische Puppenhaus von Plantoys entschieden. Dieses erhaltet ihr hier im Onlineshop von My Fantasyroom, meinem liebsten Onlineshop wenn es u.a. um Kinderzimmer Interior geht. Neben tollen Wandtattoos, Kissen, Spielzelten, Möbeln uvm. gibt es dort auch die schönsten Puppenhäuser und passendes Zubehör.

Das viktorianische Puppenhaus hat mich aus mehreren Gründen überzeugt. Es ist farblich schlicht, aber durch die Verzierungen dennoch ein echter Hingucker. Ohne Rosa und Kitsch spricht es so ganz viele Kinder an und lässt viel Raum für Phantasie. Außerdem bietet es durch die natürliche Farbe und die herausnehmbaren Treppen auch Möglichkeiten, es ganz individuell zu gestalten. Wer gerne noch mehr Räume haben möchte oder aus dem Einfamilienhaus ein Mehrfamilienhaus zaubern möchte, kann sich als Ergänzung noch das Untergeschoss dazuholen. Dieses erhaltet ihr hier.

Die Einrichtung

Passend zum Puppenhaus gibt es von Plantoys auch Einrichtungsgegenstände aus Holz. Da ich aber ein großer Fan von den nostalgischen Miniatur-Möbeln von Maileg bin, stand für mich fest, dass es diese sein sollen. Dadruch, dass das Puppenhaus so groß ist, passend diese auch gut in die Räume. Wer noch mehr Platz haben möchte, kann die Treppen auch herausnehmen. Ich habe einen Großteil der Möbel und des Zubehörs mit der Zeit hier bei Luise und Fritz bestellt (dort gibt es wirklich einen Großteil der aktuellen Kollektionen von Maileg).

Es gibt Miniatur-Möbel in unterschiedlichen Größen – für die Mäuse und die Hasen/Teddys. Auch in der neuen Kollektion (Frühjahr/Sommer 2022) gibt es wieder tolle Sachen, die super ins Puppenhaus passen (und daher natürlich schon auf meiner Wunschliste stehen): einen Kamin, einen Beistelltisch fürs Wohnzimmer, eine Badewanne für die Mäuse und und und. Damit es so richtig wohnlich und gemütlich im Puppenhaus ist, habe ich noch einige Accessoires gebastelt bzw. gekauft: Blumen/Pflanzen, einen Bilderrahmen (hierfür habe ich ein Poster von Maileg kopiert und im Miniatur-Format ausgedruckt), eine Wimpelkette und Lampen, die sogar richtig leuchten können.

Lernen beim Spiel mit dem Puppenhaus

Auch wenn Kinder oft die kreativsten Ideen beim Spielen haben, braucht es manchmal auch Impulse oder Unterstützung, damit sie sich mit einem Spielzeug längere Zeit beschäftigen. Ich konnte früher mit meinen Geschwistern stundenlang mit dem Puppenhaus spielen. Meine Große hatte allerdings lange Zeit kein Geschwisterkind, daher wollte sie mit Puppenhaus und Co. nie wirklich lange spielen. Daher war es umso wichtiger, sie zu begleiten und ihr Ideen zum freien Spielen an die Hand zu geben. Und so sind auch immer mehr neue Ideen von ihrer Seite entstanden.

Tagesroutinen besprechen & die Uhr lesen lernen

Bestimmte Tagesroutinen, die sich täglich in gleicher oder ähnlicher Weise wiederholen, sind bereits kleinen Kindern bekannt. Mit dem Puppenhaus können diese Routinen nachgespielt und benannt werden – aufstehen, frühstücken, spielen, Mittagsschlaf usw.. Hierfür sind einige selbstgebastelte oder gekaufte Accessoires wie Lebensmittel, Spielzeug für die Puppen u.ä. hilfreich. Auch für ältere Kinder kann dies viel Potential bieten. Die Kinder können beim Spiel bereits die Tageszeiten oder Uhrzeiten mit einfließen lassen (Morgens, Mittags, Abends, volle Stunden, halbe Stunden …). Dabei hilft eine Lernuhr, um die Uhrzeit nicht nur zu benennen, sondern auch zu visualisieren.

Räume, Möbel und Gegenstände benennen

Gerade das Plantoys Puppenhaus (mit oder ohne Untergeschoss) bietet hier viele Möglichkeiten, unterschiedliche Räume zu gestalten und zu benennen: Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Kinderzimmer, Dachboden, Keller, Waschraum. Auch die Begriffe ‚Dach‘, ‚Treppe‘, ‚Fenster‘ und ‚Tür‘ können hier miteinbezogen werden. Mit der Einrichtung können auch Möbel und typische Gegenstände wie ‚Toaster‘, ‚Pflanze‘, ‚Handtuch‘ u.ä. benannt werden. Daher eignet sich das (begleitete) Spiel mit dem Puppenhaus auch hervorragend zur Sprachförderung – ob Erstsprache, DaZ oder im Englischunterricht der Grundschule (Rooms in a house, furniture). Zwei passende Bilderbücher dazu stelle ich weiter unten im Beitrag vor.

Unterschiedliche Familienkonstellationen kennenlernen

Mit einer großen Auswahl an Puppen (z.B. Maileg Mäuse oder Sylvanian Tiere) können auch ganz unterschiedliche Familienkonstellationen beim Spiel mit dem Puppenhaus einbezogen werden. Warum eigentlich immer Mutter, Vater, Kind? Wie wäre es mit Mehrgenerationen-Haushalten? Alleinerziehenden Eltern? Familien ohne Kinder, mit Haustieren? Oder mit gleichgeschlechtlichen Eltern? Es gibt so viele Möglichkeiten, den Kindern im Spiel zu zeigen, dass auch all dies Familie ist, auch wenn sie es persönlich vielleicht nicht kennen. Dies kann auch sehr gut im Unterricht nachgespielt werden, etwa wenn es um das Thema ‚Familie‘ im Sachunterricht oder ‚Families‘ im Englischunterricht geht. Eine Idee sind Familienporträts, die die Kinder mithilfe der Puppen und dem Puppenhaus aufnehmen oder malen. Ich würde mir bei den Maileg Mäusen für mehr Vielfalt noch andere Hauttöne wünschen. Bei den Sylvanian Tieren kann die Vielfalt durch unterschiedliche Tiere (Hasen, Bären, Mäuse usw.) dargestellt werden.

Geschichten und Dialoge ausdenken und nachspielen

Ein Puppenhaus kann auch die Fantasie und das freie Erzählen fördern. So können die Kinder sich vorab eine Geschichte überlegen, die sie gerne nachspielen möchten (z.B. eine Geburtstagsfeier, eine Gute-Nacht-Geschichte, eine fantastische Geschichte uvm.). Beim Spielen können dann auch Dialoge improvisiert werden, was wiederum super für die Sprachentwicklung der Kinder ist. Im Grundschulalter kann das Puppenhaus so als Anlass für freie Erzählungen oder das kreative Schreiben herangezogen werden.

Bilderbuchtipps ‚Familie‘ und ‚Zuhause

Zu den Themen Familie/Familienbilder und Zuhause/Wohnsituationen möchte ich euch gerne ein paar Bilderbuchtipps mit auf den Weg geben. Die Bücher haben wir alle Zuhause und lieben sie sehr. Neben Bilderbüchern auf Deutsch sind auch ein paar englischsprachige Buchtipps dabei (z.B. für den Englischunterricht in der Grundschule).

Bilderbücher zum Thema ‚Familie‘

Das Alles ist Familie

In diesem Buch findet ein Junge ein Paket ohne Adresse. Auf der Suche nach dem*der Besitzer*in lernt er viele unterschiedliche Familien aus seiner Nachbarschaft kennen – Großfamilien, multikulturelle Familien, generationenübergreifende Familien, Familien ohne Kinder und und und.

Familie – Das sind wir:

In diesem kunterbunten Sachbilderbuch finden sich unterschiedliche Unterkategorien zum Thema ‚Familie‘: Familienzusammensetzungen, Familienmitglieder, Veränderungen in Familien, Familienstammbäume, Familienaktivitäten, Gefühle in Familien und Vieles mehr. Alles bunt und ansprechend illustriert mit vielen Sprechblasen, um die abgebildeten Familien noch lebendiger zu gestalten.

Alles Familie!:

In diesem bunten Sachbilderbuch wird anhand von fiktionalen Kindern gezeigt, was alles Familie ist. Es wird gezeigt, wie Großfamilien früher aussahen, wie viele unterschiedliche Familienkonstellationen es heute gibt und was Familie ausmacht. Von getrennten Eltern, Patchworkfamilien, gleichgeschlechtlichen Eltern, Adoptiveltern, Genmerkmalen, unterschiedlichen Familienalltagen und Lebensweisen – hier ist wirklich so gut wie alles dabei, was es über Familie(n) zu wissen gibt. Vielfältig und bunt, klischéefrei und ehrlich. Mit Platz zu Informationen über die eigene Familie.

Families, Families, Families:

In diesem englischen Bilderbuch geht es um Kinder und ihre Familien. Mithilfe der immer wiederkehrenden Struktur ‚Some children have…‘ wird gezeigt, wie unterschiedlich Familien sein können. Und worauf es in Familien wirklich ankommt: Das man sich gegenseitig liebt. Ganz besonders sind die bunten Illustrationen, denn hierbei handelt es sich um Fotocollagen mit ausgeschnittenen Tierillustrationen. Hierbei können auch englische Tiernamen wiederholt werden. Außerdem lernen die Kinder unterschiedliche Bezeichnungen für ‚mother‘ und ‚father‘, ‚sister‘ und ‚brother‘ kennen.

Bilderbücher zum Thema Zuhause‘

Was ist Zuhause?:

In diesem frisch erschienenen kleinformatigen Bilderbuch finden sich viele bunt illustrierte Seiten mit interessanten Informationen über das Wohnen in Deutschland und anderswo, über Zuhause früher und heute, über das Verlassen des Zuhauses aufgrund von Flucht oder Auswanderung, über das Fremdsein und das Ankommen, über Dinge, die ein Gefühl von Zuhause vermitteln und so Vieles mehr.

Zuhause:

In diesem teilweise realen, teilweise fiktiven Bilderbuch wird in wenigen Sätzen und dafür umso aussagekräftigeren, atemberaubenderen Illustrationen gezeigt, wo Zuhause sein kann, wie Zuhause aussehen kann und wer normalerweise wie wohnt. Durch Impulsfragen werden die Kinder aktiv miteinbezogen, können Vermutungen anstellen und über ihr eigenes Zuhause erzählen.

Zuhause kann so Vieles sein:

Familien wohnen in einem Haus oder in einer Wohnung – so kennen es viele Kinder in Deutschland. Doch Zuhause kann so viel mehr sein – in einem Camper, auf einem Boot, in einer WG, in einer Flüchtlingsunterkunft… Und die Kinder im Buch wissen: Zuhause ist nicht nur oder nicht zwingendermaßen ein Ort, sondern auch ein Gefühl. Dort, wo die Familie und Freunde sind, fühlen sie sich Zuhause.

Ich gehör dazu!:

In diesem erzählenden Bilderbuch geht es nur am Rande um das Thema ‚Zuhause‘ – es zeigt, dass ein Haus oder eine große Wohnung ein Privileg sind, dass dies nicht selbstverständlich ist und nicht unbedingt ‚Zuhause‘ bedeuten muss. Es geht in dieser Geschichte um Armut, um das Gefühl, unsichtbar zu sein und nicht dazuzugehören sowie um Hilfsbereitschaft. In der Geschichte zieht Isabell mit ihrer Familie in ein graues, tristes Viertel, das sich nicht mehr wirklich wie ein Zuhause anfühlt. Bis sie etwas verändert – für sich und andere.

Peace at last:

Dieser englischsprachige Klassiker begleitet mich nun schon seit einigen Jahren, wenn es um die Themen ‚rooms in a house‘ und ‚furniture‘ geht. Wir begleiten in der Geschichte Papa Bär bei seinem Versuch, einzuschlafen – im Schlafzimmer, im Kinderzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche und am Ende sogar im Auto. Doch irgendetwas hält ihn immer wach. Wie wunderbar passen die Maileg Teddybären (Mama, Papa, Kind) mit der jeweils passenden Schlafkleidung zu dieser Geschichte? Wir haben vor dem Schlafengehen auf jeden Fall immer wieder viel Spaß dabei, die Geschichte nachzuspielen.

Winnie the Witch:

Auch im ersten Teil der Reihe rund um die Hexe Winnie und ihren Kater Wilbur (dt. Zilly & Zingaro) lernen wir Teile vom Haus, Räume und Möbel kennen, die Winnie Stück für Stück bunt zaubert.


Dieser Beitrag enthält Werbung für Spielzeug und Kinderbücher.

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